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Marie-Juchacz-Haus Mittweida

Übergeordnetes Konzept des Außenraums, Planung Sinnesgarten

Das „Marie-Juchacz-Haus“ ist Teil eines Quartierprojekts der Arbeiterwohlfahrt Südsachsen gGmbH und ergänzt das bereits bestehende Seniorenwohnheim in Mittweida. Der Neubau umfasst neben einigen Facharztpraxen vor allem Service-Wohnungen, welche den Bewohnern bis ins hohe Alter eine selbstständige Lebensweise ermöglichen sollen.

Die Außenanlagen des Quartiers sind durch die stark bewegte Topografie geprägt und setzen sich aus mehreren Anlagenteilen zusammen. Die barrierefreie Erschließung war angesichts eines Höhenunterschieds von bis zu 11 Metern eine besondere Herausforderung. Um die unterschiedlichen Anlagenteile miteinander In Beziehung zu setzen, wurde ein übergeordnetes Konzept erstellt. Wiederkehrende Elemente, wie bestimmte Pflanzen oder Ausstattungsgegenstände geben dem Außenbereich des Quartiers eine geordnete Gesamtstruktur.

Der Sinnesgarten liegt als eigenständiger Anlagenteil auf einem schmalen Geländeplateau und bietet vielfältige Möglichkeiten zum Aufenthalt und zum Erleben der Sinne. Zahlreiche Beete mit Blühstauden und Kräutern, sowie einigen Frühjahrsblüher schaffen einen saisonalen Erlebnisraum mit großem Reichtum. Ein Rundweg führt durch die leicht topografisch modellierten Rasenflächen des Gartens und verbindet die als kleine Einheiten gestalteten Sinnesbereiche miteinander.

Planung und Bau: 2017-2018, Konzept u. LP 1-3, 5-6
Bauherr: Arbeiterwohlfahrt Südsachsen gGmbH

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