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Auefeldschule Kassel

Erweiterung von Ganztag, Mensa, Außenanlagen

Die Auefeldschule wurde 1956 als Pavillonschule errichtet. In der Schule werden im Moment bis zu drei Jahrgangszüge der Primarstufe unterrichtet, eine Mittagstischversorgung erfolgt provisorisch über eine mobile Wärmetheke. Die Planung des Außenraums sollte so gestaltet sein, dass möglichst viele Bereiche der Schule barrierefrei erreichbar sind und der Neubau harmonisch in die topografischen Gegebenheiten eingebunden ist.

Der zweigeschossige Neubau wird auf drei Seiten von Grün umgeben. Durch die hohen, teils bodennahen Fenster sind die Räume hell und lichtdurchflutet. Aufgabe war es, eine Verknüpfung von Innen nach Aussen zu schaffen. Gelungen ist dies durch einen großzügigen Eingangsbereich, die Weiterführung der Tribünenstufen im Außen, einer großzügigen Terrasse vor der Mensa und einer weichen und sanften Geländemodellierung.

Der Naschgarten zwischen Neubau und Sporthalle ist eine Einladung zum Gärtnern und Experimentieren, mit Pflanzen für Coole Drinks und heiße Tees. Eine Auswahl an typischen Beerensträuchern ergänzt hier das Angebot.

Der öffentlich genutzte Schulhofbereich an der Erich-Klabunde-Straße sollte erhalten, neu gestaltet und in das Gesamtkonzept integriert werden. Das Ergebnis ist eine nach Aktionsbereichen strukturierte Spielfläche, in dem sich unterschiedliche Aufenthaltsqualitäten und Bewegungsmöglichkeiten abwechseln. In den verschiedenen Bereichen sind Angebote zum Sandspiel, Klettern, Balancieren, Springen, Rutschen, Hangeln und Schaukeln integriert. Ein breiter asphaltierter Fussweg lässt Spielraum für weitere Aktivitäten.

Planung und Bau: 2019-2022, LP 1-9
Bauherr: Stadt Kassel, Amt für Hochbau und Gebäudebewirtschaftung

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